Hereinspaziert ins Atelier – eine kleine (Atelier-)Homestory

Nothing is art if it does not come from nature.

Antonio Gaudi

Hereinspaziert ins Landmadl Atelier ihr Lieben – endlich kann ich die Türen & Tore zu meinem kleinen, feinen & frisch renovierten Atelier öffnen. Viele Stunden voller Arbeit, Herzblut und hier und da ein wenig Verzweiflung (Wie schief können Wände und Böden in einem alten Haus bitte sein?) sind in die Renovierungsarbeiten vom Atelier geflossen. Und was soll ich sagen, es hat sich doppelt und dreifach gelohnt!

Monatelang habe ich die Renovierung vor mir hergeschoben, denn meine Wochen waren schon ohne Wände streichen, Fußböden verlegen und Zimmer einrichten bis oben hin vollgepackt. Vor einigen Wochen bin ich dann über einen Zeitungsbericht gestolpert, in dem darüber geschrieben wurde, dass die Räumlichkeiten eines Künstlers häufig genauso viel über ihn aussagen, wie die Werke, die er in ebendiesen erschafft. Ein wenig deprimierend für mich – denn das Atelier bestand zu diesem Zeitpunkt aus einem vollständig unrenoviertem Raum mit lediglich einem Schreibtisch und einem Stuhl darin stehend (und ein paar Umzugskartons, aber psst!). Von den praktischen Aspekten einmal abgesehen (Wer möchte schon jeden Tag den Esstisch mit viel Verpackungsmaterial und einem Drucker teilen, wenn es auch anders geht?) war spätestens mit dieser Aussage für mich klar, dass sich da ganz schnell etwas ändern muss. Gesagt, getan!

Das Glück war ganz auf meiner Seite, als die liebe Nicole von Nicole Frank Photography genau zu diesem Zeitpunkt einen kleinen Fototermin fürs Atelier vorschlug – eine kleine Extramotivation für mich und eine kleine (Atelier-) Homestory für meine lieben Blogleser*innen. Trommelwirbel – bist du bereit, einen Blick ins Atelier zu werfen?

Zuerst ging es mit der lieben Nicole an meinen kleinen Vintage-Arbeitstisch, an dem ich alle Entwürfe und Skizzen erstelle und anschließend mit Aquarellfarben auf nachhaltigem, veganen Aquarellpapier zu kleinen, handgemalten Kunstwerken zum Leben erwecke.

Anschließend ein kleiner Schwenk zu meinem zweiten Arbeitstisch, an dem die Illustrationen digitalisiert, bearbeitet und für den Druck auf nachhaltiges Bambuspapier vorbereitet werden.

Nach der Erstellung der Kunstdrucke ging es mit Atelierhund Benji an meiner Seite auf zu ein paar Produktbildern für die Internetseite und Social Media, diese dürfen schließlich nicht fehlen, oder?

Und schließlich zu einer meiner liebsten Ateliertätigkeiten: dem Verpacken von Bestellungen. In meinem kleinen Vintageschrank Emil lagert dafür das gesamte, nachhaltige Verpackungsmaterial – von Graspapierkartons über getrocknete Blumen, Bänder und Visitenkärtchen. Und dann heißt es zumindest für dieses Päckchen: auf in die Post!

Neben den Tätigkeiten in den Räumlichkeiten des Ateliers versuche ich mindestens genauso viel Zeit in der Natur zu verbringen – für mich der Ursprung meiner Kreativität, der Ort an dem alles beginnt und am Ende alles wieder ganz natürlich zusammenfindet. Selbstverständlich auf Schritt und Tritt von Benji begleitet.

Zurück im Atelier halte ich oft Gedanken & Träume fest, die mir auf den Streifzügen in der Natur intuitiv begegnen. Neue Ideen für kreative, nachhaltige und bayerische Kunstwerke – und vieles mehr, aber dazu ein anderes Mal.

Ich hoffe dir hat diese kleine (Atelier-)Homestory gefallen – ein großer Dank an die liebe Nicole von Nicole Frank Photography für die schönen Bilder.

Allerliebste Herzensgrüße & fühl dich umarmt, deine Julia 🤍

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